(Re)boot. Neustart mit veganem Schuhwerk.

[Werbung, weil selbst bezahlt]

Liebe Leserin,
Lieber Leser,

zum Weltfrauentag habe ich mir weder Blumen noch eine Einladung zum Essen gewünscht, sondern vegane und faire Schuhe.

Schuhe kaufen gehört nicht gerade zu meiner Leidenschaft, um genau zu sein ist das Gegenteil der Fall. Deswegen besitze ich im Schnitt drei Paare. Vier Jahre konnte ich den Schuhkauf erfolgreich hinauszögern, doch nach einem Sturz bei Glatteis war es an der Zeit mich der Region anzupassen und ein paar neue Schuhe zu kaufen.

Robuste Schuhe mit Profil mussten her.

Ursprünglich komme ich aus einer Großstadt, dort trägt und benötigt man im Normalfall keine derben Treter. Schweine und Kühe kennen wir nur aus dem Fernsehen und mit Glatteis und Schnee hat man wenn überhaupt nur selten zu tun. Dementsprechend sah auch mein Schuhwerk aus – als würde ein Förster mit dem Golfschläger Bäume fällen. Ein paar Jahre ging das auch gut.

Vegan, fair & bequem sollten meine neuen Boots sein.

Dann stieß ich auf eine Empfehlung von Talisa Minoush und habe so tatsächlich Schuhe gefunden, die meine Kriterien und Wünsche zu einen dafür moderaten Preis erfüllen. Meine neuen bordeauxroten Boots sind vom portugiesischen Schuhlabel NAE (No Animal Exploitation) und tragen den Namen Trina. Die Auswahl ist groß und bietet die unterschiedlichsten Styles auch für die schicke City-Püppi, den Domplatte-Skater, den Spießer und die ganzen anderen Randgruppen die ich in meiner Aufzählung vergessen habe. *lach*

Die Schuhmarke NAE verfolgt eine vegane Philosophie und legt großen Wert auf eine hohe Umweltverantwortung und ethischen Konsum. Trotz der vorbildlichen Ideale bleibt die Qualität keineswegs auf der Strecke. Ich habe schon lange keinen so gut verarbeiteten Schuh gesehen. Ich bestellte sie direkt beim Hersteller aus Portugal in meiner regulären Größe und mit der längsten Laufzeit. Sie kamen zügig an, passen und sind bequem. Sie haben schon Regen, Pfützen und Matsch standgehalten. Im Gelände haben sie auch eine gute Figur gemacht und auf der Straße sowieso, was an dieser Stelle reine Geschmackssache ist. Von meinem Mann haben meine Boots auch schon zwei liebevolle Kosenamen erhalten „In die Fresse Treter und Aktivisten Schuhe“. *lach*

Vielleicht ist NAE auch eine Option für dich?

Wer sich je mit der Lederverarbeitung beschäftigt hat, wird bereits wissen, dass sich hinter dem Leder aus China nicht „nur“ Rind, sondern auch häufig Hund und Katze verbirgt und heilige Kühe in Indien nach einem qualvollen Todesmarsch als Jacke oder Innenausstattung im Auto enden. Leder ist längst nicht mehr ein Abfallprodukt der Fleischindustrie. Kunstleder ist ein guter Anfang doch auch hier versteckt sich das Tier meist im Kleber. Das sind die „Kleinigkeiten“ die dem Endverbraucher gern verschwiegen werden. Seit dem ich die Hintergründe kenne mag ich etwas aus Leder nicht mehr um mich oder an mir haben, denn bei meinem westlichen Lebensstil ist dies keine Notwendigkeit.

Ich wünsche dir einen schönen Tag.
Viele Grüße
Natascha

Natvana

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